Wer hat hier das Sagen?


Organisationen sind hierarchische Strukturen, in denen jeder seinen Rang und Platz hat. In unserer agilen, aber auch fragilen Geschäftswelt, mit Projekt- und Matrix-Organisationen ist es für die Mitarbeiter*innen oft gar nicht so einfach zu verstehen, welche Verantwortung und welche Macht ihnen gerade zugesprochen wird.


Aber solange nicht klar ist, welches der genaue Platz und die richtige Rolle sind, wird es schwierig, sich auf die Inhalte zu konzentrieren. Beim Fußball ist es klar, wer auf dem Feld auf welcher Position steht. In den komplexen Systemen moderner Unternehmen ist das hingegen nicht so leicht ersichtlich. Und auch ein Organigramm kann die realen Beziehungen nicht adäquat abbilden.

Führungskräfte sind sich oft gar nicht bewusst, wieviel Energie in Machtkämpfen vergeudet wird, wenn sie nicht für klare Verhältnisse sorgen. Das Ringen um den Platz im System geschieht selten mit böswilliger Absicht, es ist vielmehr eine Voraussetzung, damit Kooperation gelingen kann.


Dabei setzen die Mitarbeiter*innen jene Strategien ein, die sie schon in früher Kindheit gelernt haben. Entweder sie behaupten sich, indem sie bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit das Wort ergreifen und nicht mehr aufhören, oder sie ziehen sich beleidigt zurück und intrigieren im Hintergrund. Andere lassen kein gutes Haar an ihren Rivalen, einige unterstützen die Mächtigsten und es bilden sich Koalitionen. Sündenböcke werden gesucht und gefunden und wenn man Glück hat, opfert sich jemand heldenhaft und übernimmt die ganze Verantwortung.


Das klingt vielleicht ein wenig überspitzt. Was sich aber bei weitem nicht immer einstellt, ist eine Kooperation, wo jeder und jede gehört und ernst genommen wird, sich Teil eines größeren Ganzen fühlt und sich für die, im Konsens getroffenen Entscheidungen, mit voller Überzeugung einsetzt.


Da hilft eine Technik, die wir Management Constellation nennen. Sie ermöglicht es sehr schnell und intuitiv die Konstellation der Beziehungen im Team so zu gestalten, dass Kooperation gelingt. Das gibt Sicherheit, man findet seinen Platz und begreift, welchen Beitrag man leisten kann. So kann man sich auf das konzentrieren, worum es wirklich geht. Und muss nicht darauf achten, ob einem jemand in den Rücken fällt.

Die Technik ist relativ einfach und kann von jedem Team schnell erlernt werden. Und die Wirkung ist erstaunlich.



Diese und andere Methoden lernen Sie in unserem Seminar Systemic Tools & Facilitating Leadership kennen.

Der nächste Termin ist am 20. und 21. September 2022 in Innsbruck

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